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Thema: Geklaut I

  1. #11
    Hfai

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    Deine Star Trek Spezies/Allianz

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    (Llunih t’Stealm)

    =/\= Hanaj tr’Kihai =/\=

    Es wurde still auf der Brücke als Naruk seine Entscheidung in den Föderationsraum einzudringen bekannt gab. Die Sensorgitter zu durchbrechen würde mehr als nur schwer werden, und wenn sie entdeckt würden, würde die Situation richtig kritisch werden. Ein Gefecht mit einer Grenzpatrouille der Sternenflotte könnte einen Krieg auslösen. Eine Vorstellung, die ihr ganz und gar nicht angenehm war. Zumal ihre Chancen mehr als gering waren ein solches Gefecht zu überstehen.
    Nun kam es darauf an, ob es ihnen gelingen würde eine Schwachstelle im Sensornetz zu finden. Sie hatte diesen Gedanken kaum zu Ende gedacht, als Naruk sie anwies genau das zu tun. Sie bestätigte seinen Befehl mit einem Nicken, das Wort Rekkhai an jemanden auf ihrer Brücke zu richten fiel ihr noch immer schwer, und machte sich an die Arbeit.
    Sie nahm an einer Konsole platz und rief eine Karte der Grenzregion auf. Dann verschaffte sie sich, mittels ihres Kommandocodes, Zugriff auf die Geheimdienstdaten über die Grenzsicherung und legte sie über die Karte. Nun begann der schwierige und langwierige Teil. Gab es eine schwache Stelle, und wenn ja wo? Auf den ersten Blick wirkte die Grenzsicherung perfekt, auch auf den zweiten und zu allem Überfluss ging sie nicht davon aus, dass diese Daten komplett waren. Zum einen würde das Flottenkommando vermutlich nicht alle frei geben und zum anderen änderte die Föderation regelmäßig die Position und Art der Grenzsicherung. Neben Tachyonennetzen, die getarnte Schiffe entdecken konnten, gab es auch automatische Phaser- und Torpedogeschütze, die auf die entdeckten Schiffe feuern würden. Natürlich gab es auch noch klassische Sensoren, die nach nicht getarnten Schiffen suchten. Aber vor denen verbarg sie ihre Tarnvorrichtung. Die Tachyonennetze waren das echte Problem. Es gab zwar eine Möglichkeit das Netz lahm zulegen, aber dies würde das Netz auflösen und die Föderation darüber informieren, dass dort etwas nicht stimmt. Aber es würde ihnen den Durchbruch ermöglichen. Sie wählte eine ihr günstig erscheinende Stelle aus und übertrug ihr Ergebnis auf ein PADD. Mit diesem ging sie zu Naruk und reichte es ihm.
    Genau in diesem Augenblick lösten die Sensoren Alarm aus. Wie aus einem Mund forderten beide einen Bericht an, und beide mussten Lächeln. Manche Gewohnheiten ließen sich einfach nicht ablegen.
    „Wir sind in ein Tachyonenfeld geraten.“ Llunih’s Augen weiteten sich. Das konnte nicht die Grenzsicherung der Föderation sein. Sie hatten noch nicht einmal das rihannische Reich verlassen.
    „Von einer Sensorboje ist eine Nachricht abgesetzt worden.“
    Sie haben uns eine Falle gestellt und wir sind reingetappt. Nun wissen sie, dass sie verfolgt werden. Aber vielleicht können wir ihnen auch über die Grenze folgen.

    -tbc-

  2. #12
    Hfai

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    =/\= Brücke =/\=

    Ich stand auf der Brücke und fuhr mit den Händen durch meine Haare. Die Piraten wussten also nun, dass wir sie verfolgten, zumindest konnten sie sich nun sicher sein. Damit war uns der Überraschungseffekt genommen - wie konnten wir oder besser ich auf so eine simple Falle hereinfallen. Zorn stieg in mir hoch und ich blickte grimmig zum taktischen Offizier, ging dann auf ihn zu und ermahnte ihn eindringlich, dass er doch in Zukunft seine Sensoren besser im Blick haben sollte.

    Dann wandte ich mich zum Navigator und gab Befehl, auf Abfangkurs zu bleiben. Eine andere Chance hatten wir nicht, als darauf zu hoffen, dass die uns übermittelte Nachricht richtig war.

    Dann bat ich Llunih in den Bereitschaftsraum und erteilte ihr den Auftrag, mit dem Sender an Bord der Ra'Khollh Kontakt aufzunehmen. Sie wies mich daraufhin, dass es unmöglich ist, da sie nicht wusste, wo die Ra'Khollh gerade ist und die Nachrichten immer über eine Boje übermittelt wurden. Ich blickte ihr in die Augen: Ich weiß, dass es schwierig ist, aber es ist nicht unmöglich. Haben Sie das verstanden?
    "Ie, ..., Rekkhai" bekam ich als Antwort.
    "Gut, und nun machen Sie sich an die Arbeit"
    Sie verließ den Raum und ich setzte mich an den Schreibtisch und versuchte einen Hinweis in den Sensorenaufzeichnungen zu finden. Seufzend lehnte ich mich zurück und dachte: "Wer weiß, vielleicht haben wir auch Glück, und der Informant meldet sich wieder bei uns."

  3. #13
    Hfai

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    (Hauptqartier Geheimdienst der Foederation)

    Eric betritt angespannt den Raum - erst vor wenigen Minuten hatte jeder erreichbare Agent des Geheimdienstes die Order erhalten, jegliche anderen Aufgaben sofort abzubrechen und sich "unverzueglich" im Hauptquartier einzufinden.
    Das war an sich schon ungewoehnlich - aber noch ungewoehnlicher war die Tatsache, dass Eric bislang keinerlei Anzeichen fuer irgendeine Bedrohung - aeusserer oder innerer Art - gefunden hatte, verflucht sollte die Foederationspolitik sein!
    Was also hatte mit einem Mal diese Dringlichkeitssitzung zu bedeuten? War man ihm auf die Spur gekommen? Nein! Eric entschied, dass der Geheimdienst der Foederation in diesem Fall keine Dringlichkeitssitzung einberufen wuerde - eher eine persoenliche Sitzung. So war die Foederatin eben. Desweiteren hatte er durch den TalShiar eine perfekte Identitaet als Agent des Foederationsgeheimdienstes bekommen und nichts getan, was Misstrauen erregen koennte.
    Es musste also etwas anderes vorgefallen sein - aber was???

  4. #14
    Hfai

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    "Chief!"
    "Was gibts?"
    "Tarnschild konnte aktiviert werden. Jetzt sind wir nahezu unsichtbar."
    "Wunderbar wunderbar. Wie weit haben wir es noch bis zur Neutralen Zone?"
    "Bei anhaltender Geschwindigkeit sollten wir die Neutrale Zone bei Checkpunkt 46.336 in 30 Minuten erreichen."
    "Checkpunkt 46.336? Dann kommen wir ja fast unmittelbar an einer Warnboje vorbei... nein, das gefällt mir nicht."
    "Wir könnten die Boje abschießen."
    "Das kostet Zeit und nimmt uns unnötig Deckung. Nein, wenn wir uns jetzt tarnen können, dann lasst uns die Neutrale Zone bei Punkt 45.921 passieren. Dort sind weit und breit keine Bojen."
    "Dafür hat die Föderation dort Warnbojen."
    "Eben. Das ist der Untschied. Die Romulaner jagen uns - die Förderation derweil weiß überhaupt nicht, dass wir zu ihnen unterwegs sind - bis sie den Befehl bekommen, Tachionennetze auszulegen, sind wir schon unterwegs zum nächsten Ferengischiff."
    "Ay, Chief."
    "Warnt dennoch, wenn die Föderationsbojen auftauchen. Um kein Risiko einzugehen würde ich sagen fliegen wir einfach drüber weg."
    "Drüber weg?"
    "Ja, drüber weg. Warnbojen haben diesen zweidimensionalen Nachteil" Tex Ulin lächelt hämisch. "Sie stehen wunderbar alle auf einer höhe und sind nicht im geringsten Abdeckend, sobald mal kein Flottenschiff in der nähe ist - und zum Glück haben die Romulaner ja zur Zeit Frieden mit den Menschen"
    It's hard to say it, i hate to say it, its probaly me - Sting

    Smith - ein Name, den sie sich merken sollten.

  5. #15
    Hfai

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    Eric kehrte ziemlich erschlagen in sein Quartier zurueck. Warum nur hatte er vom TalShiar keine Informationen erhalten?! Er versuchte sich zu beruhigen und ging noch einmal die Sitzung durch.
    Bereits die erste Information schlug ein wie ein Torpedo: Ein Agent des Geheimdienstes, der sich im romulanischen Raum aufhielt, berichtete, dass ein Schiff, das mit einer neuartigen Waffe ausgestattet werden sollte, die Raumstation verlassen hatte. Seitdem verliert sich seine Spur. Allerdings scheinen sich auch andere Schiffe der romulanischen Flotte zu sammeln. Der Agent war "aeusserst beunruhigt".
    Und die Foederation ist es ebenfalls! Noch bevor die Dringlichkeitssitzung einberufen worden war, wurde die Sternenflotte in "hoechste Alarmbereitschaft" versetzt.
    Eric fluchte vor sich hin. Er brauchte mehr Informationen, um zu wissen, wie er handeln sollte.
    Es sei denn natuerlich der Vorfall war inszeniert worden, um seine Loyalitaet zu ueberpruefen.
    Eric schuettelte den Kopf - nein, das glaubte er nicht.
    Zwar besass er nicht das Talent der Empathie, aber als halber Mensch war es fuer ihn in seiner Kinder- und Jugendzeit beinahe lebensnotwendig die Stimmung seiner Umgebung zu kennen - und Menschen waren im Vergleich zu seinem Volk so leicht zu durchschauen. Nein, die Aufregung der Foederationsagenten war wirklich!
    Bliebe eine Ueberpruefung durch den TalShiar selbst. Aber auch daran vermocht Eric nicht zu glauben: Inzwischen hatte er allen Stellen bewiesen, dass er zwar wie ein Mensch aussah, aber in seinem Inneren ein ganzer Angehoeriger des Volkes seiner Mutter war.
    Also musste der Vorfall Wirklichkeit sein!
    Was war nur los beim TalShiar? Wie konnte ein Agent der Foederation solche Informationen erhalten? Selbst Eric wusste nichts naeheres ueber die Waffe - abgesehen davon, dass sie noch gar nicht einsatzbereit sein sollte!
    Er fluchte erneut. Da er keine Informationen hatte, musste er nach eigenem Gutduenken handeln.
    Das bedeutete, er musste erreichen, dass man ihm die Koordination der Geheimdienstopperation anvertraute. Eric glaubte mit seinem Verhalten bei der Konferenz einen guten Eindruck gemacht zu haben - zu wenig Entsetzen waere wohl verdaechtiger gewesen, als zuviel. Abgesehen davon war er immerhin ein anerkannter "Romulaner"-experte, auch wenn er sich bislang nie in den Vordergrund gedraengt hatte.
    Er musste dafuer sorgen, dass die Sternenflotte so lange wie moeglich aus der Sache rausgehalten wurde - alles andere konnte zum Krieg fuehren, und seine letzten Informationen deuteten eher daraufhin, diesen zu vermeiden.
    Am Schwierigsten - aber unbedingt notwendig - wuerde die Entlarvung des Foederationsagenten werden.
    Dies alles konnte sehr wohl zum Verlust seiner Tarnung, ja sogar seines Lebens, fuehren - aber Eric war wie jeder TalShiar Agent bereit diesen Preis zu zahlen! Allerdings erst, wenn seine Aufgaben geloest worden wahren - vorher nicht!

  6. #16
    Hfai

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    (Llunih t’Stealm)

    =/\= Hanaj tr’Kihai =/\=

    Wie sollte sie nur die ihr gestellte Aufgabe lösen? Müde und frustriert blickte sie auf den Bildschirm. So ziemlich jede Möglichkeit, die sie kannte, hatte sie bereits ausprobiert, und alle waren erfolglos geblieben. Wie soll ich unseren Informanten auf der Ra’Kholh erreichen, wenn ich nicht weiß wo das Schiff steckt? Vor allem ohne ihn zu gefährden. Naruk hat es leicht, er kann befehlen und ich muß zu sehen, wie ich die gestellte Aufgabe löse. Was ärgerst du dich eigentlich? Machst Du es sonst nicht genauso wie er?
    Die 1. Offizierin wußte nur, dass die Ra auf den Weg Richtung Föderationsraum war. Der große Vorteil der Hanja war der, dass sie über eine Interphasentarnung verfügte und so unbemerkt in den Raum der Föderation eindringen konnte, während der Ra sich einen Weg suchen mußte. Aber dieser Vorteil half Llunih nicht weiter. Sie sollte sich nicht überlegen wie sie in den Föderationsraum eindringen könnten, sondern wie sie Kontakt zu ihrem Informanten herstellen könnten.
    Die letzte Idee, die sie noch hatte, war die, einfach über alle Subraumrelaisstationen in den anliegenden Sektoren eine Nachricht zu senden. Natürlich auf der richtigen Frequenz, der auf der ihr Informant bisher seine Nachrichten versendet hatte. Binnen weniger Ewa hatte sie die nötigen Schaltungen vorgenommen um an alle Stationen senden zu gönnen.
    „Rekkhai, ich habe möglicherweise eine Lösung für unser Kommunikationsproblem gefunden.“
    „Gut, ich komme“, antwortete Naruk. Wenige Ewas später stand er hinter ihr und sie erklärte ihm den Plan. „Ich gebe zu, nicht sonderlich elegant, aber etwas Besseres ist unter den gegebenen Umständen nicht möglich. Ohne Positionsdaten kann ich leider keine bessere Verbindung herstellen.“
    Die einzige Reaktion Naruks war ein Nicken. Was sollte er auch entgegnen?
    „Was soll ich senden, Rekkhai?“ Verwundert stellte Llunih fest, dass ihr diese Worte leichter über die Lippen gingen als zu Beginn der Mission. Ihr „Ersatz“ hatte sich als fähiger Kommandant erwiesen.

    -tbc-

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