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Thema: Der Schwarm V

  1. #1
    Fvillha Avatar von Ezri



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    Standard Der Schwarm V

    [Von hier kommen wir: Der Schwarm IV

    +/\+ Krankenstation +/\+

    Bald war es so weit, dann würde die Phase verschoben werden. Was bedeutet das, Phase verschieben? Materie schwingt in einer bestimmten Frequenz und zwar die gesamte Materie und sogar die Antimaterie, die in Föderationsraumschiffen für Antriebsenergie sorgt.
    Verschiebt man die Phase (also die Frequenz) eines Raumschiffes inklusive allem, was sich im Schiff befindet, je nachdem wie stark, kann das Schiff durch alles hindurchgleiten, was sich in der Normalphase befindet, aber sichtbar bleibt. Verschiebt man die Phase stärker, so dass das auch das Schiff nicht mehr sichtbar bleibt, spricht man von Interphasentarnung.

    Der Befehl lautete, dass die Phase nur so weit verschoben werden soll, dass wir bei voller Sicht durch alles hindurchgleiten können.

    In den letzten 14 Jahren hatte ich das nur einmal erlebt. Das war der Moment, als sich das Verhältnis zwischen dem rihannischen Sternenimperium und der Föderation merklich abkühlte und die Ch'R Blutschwinge samt der Austauschoffizierin Dr. Ezri Chaz, den Föderationsraum verließ. Die Gesichter des Sternenbasenkommandos, als der mächtige Warbird scheinbar greifbar durch ihre Station glitt, werde ich nie vergessen. Es war direkt unheimlich gewesen und dieses unheimliche Gefühl stellte sich jetzt wieder ein.

    Ich schob diese Gedanken in den Hintergrund, denn es galt Vorbereitungen zu treffen. Während die Wissenschaft ihre Station drauf vorbereitete rein auf sichtbasierende Daten zu ermitteln, ob es sich ggf. um ein willkürliches Naturphänomen handelte, welches für diese entsetzliche Katastrophe zuständig war, bereitete meine medizinische Crew und ich uns darauf vor, eventuell Lebensformen zu sichten.

    Jedes Gerät, welches zur visuellen Aufnahme geeignet war, wurde in Position gebracht. Jedes mögliche Farb- und Lichtspektrum sollte eingefangen werden, jede Bewegung ob zufällig oder nicht, sollte aufgezeichnet werden. Jede Spezies, die über ein anderes Sichtspektrum als Rihannsu oder Trill verfügten, wurde instruiert, genau hinzusehen und alles zu berichten, was sie sahen.

    Die Stimmung, soweit ich sie aufnahm, war bedrückend. Befehle wurden mit gedämpfter Stimme gegeben und ebenso leise erwidert.

    ....

  2. #2
    Fvillha

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    =/\= ChR Blutschwinge, Brücke =/\=

    "Rekkhai, Arrain Selak tr'Tomlak meldet sich wie befohlen zum Dienst" meldete sich der OPS der Beta Schicht zackig beim Leih und salutierte dabei pflichtgemäss nachdem Taev die Besprechung mit tr'Mor beendet hatte. Dem Leih fiel auf, dass tr'Tomlak scheinbar etwas nervös oder angespannt war; was wohl dahintersteckte, war er doch ein erfahrener Offizier und hatte es auf ein Flagschiff des Imperiums geschafft. Der Leih musterte tr'Tomlak eingehend bevor er ihm antwortete.
    "Arrain tr'Tomlak, Sie werden mit sofortiger Wirkung der Alpha Schicht zugeteilt und tr'Rehu an der OPS ablösen. Ich erwarte volle Einsatzbereitschaft vor dem Abflug in Lli Siuren." sagte Taev und blickte auf den Aeuhht auf seinem Display. Es waren eigentlich noch Lhi Siuren doch darauf kam es nicht an.
    "Ssuaj-ha, ich höre und gehorche!" antwortete der neue OPS der Alpha Schicht.
    "Gut, wegetreten!" entliess ihn der Leih, was mit einem weiteren Salutieren von tr'Tomlak quittiert wurde.

    Bei den Elementen, eine sehr sportliche Vorgabe für die Übergabe grummelte Selak innerlich. Er kannte weder Ziel noch den aktuellen Status des Schiffs; seine Schicht hätte erst in Kre Tlhojur begonnen und es kam doch etwas überraschend. Immerhin war Lhaes nicht wie befürchtet exekutiert worden dachte er und musste ob dem Gedanken beinahe grinsen. Er schritt rasch zur OPS Station, an der Lhaes für die Übergabe auf ihn wartete. Sie folgten mehrheitlich dem Standard Protokoll für die Übergabe, für viele Bereiche konnten sie es aber dank ihrer Erfahrung abkürzen. Dennoch, die verbleibende Zeit bis zum Abflug war knapp.

    (...)

    "Rekkhai" meldete sich tr'Tomlak beim Leih "die Blutschwinge ist bereit. Sämtliche Decks und Abteilungen melden Flugbereitschaft."
    Der Leih blickte erneut auf seinen Aeuhht. Die Lli Siuren konnte er knapp nicht einhalten, lag aber lediglich Krha Ihnerha über seiner Vorgabe. Nicht übel, er würde tr'Rehu würdig vertreten welcher nun an der Taktischen Station seinen Dienst tat. "Khnai'ra. Cipaerih, Interphasen-Tarnung aktivieren und gesetzen Kurs aufnehmen. Hnahn!
    "Ie Rekkhai." antwortete der Navigations Offizier und seine Finger huschten unter bewundernden Blicken von Khazara t'Mhiessan über die Bedienfelder. Mit seinen Eingaben steuerte er nicht nur das Schiff sondern informierte auch den Maschinenraum über die Befehle, in dem unter dem Kommando von Ravna t'Shann eine geordnete Hektik herrschte.

    Die Blutschwinge verschwand für Sensoren und das Auge eines Aussenstehenden in der Dunkelheit und flog in das Kell’rheinn-System ein.


    -tbc-


    [OT: na dann ... los geht's. Ich nehme an, die Wissenschaft oder sonst wer entdeckt irgendwas ]

  3. #3
    Hfai Avatar von S'Tokkr tr'Mor

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    *=/\= ChR Blutschwinge, Brücke =/\=*



    Die Blutschwinge setze, sich in Bewegung. Nun war tr'Mor gespannt was man da vorfinden würde. Das Schiff näherte sich dem System wie geplant. Er beobachtet die neue Veränderungen in der Crew lies sich das aber nicht ansehen. Dabei blickte er auch auf die Konsole neben ihn was diese anzeigen würde.

    Ein Schiff mit so einer Tarnung ist schon was besonders er versuchte sich zu erinnern ob er schon mal auf einem Schiff war wo so eine Tarnung zum Einsatz kam. Leider viel ihm nichts Spontan ein also machte er weiter. Er schaute sich also wieder um. Dabei achtet er auch auf die Anzeige der verbrauchten Energie die waren stabile. Nun lag es an der Wissenschaft etwas zu finden.

    [Ot: Ewigkeiten ist es her. Ich wollte mehr scheiben nur dann wäre es Doppel und dreifach da es im vor log schon von unserem Leih gesagt und getan wurde. nun ich bin gespannt was wir finden werden]

  4. #4
    Hfai Avatar von Ravna


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    *-* Maschinenraum *-*


    Offenbar war dem Leih nicht danach, in einer Situation mit so vielen Unwägbarkeiten mit dem Anblick seines Warbirds zu protzen. Ravna erhielt den Befehl, nicht nur die Phasenverschiebung einzuleiten, sondern auch den Tarnmodus zu aktivieren. Für die Augen und Sensoren eines außenstehenden Beobachters verblasste der riesige Warbird erst zu einem Schatten und löste dann ganz auf, während er auf die Ränder des Nebels zuflog und schließlich in ihn eindrang.

    Ravna beneidete die Offiziere auf der Brücke darum, dass sie die Bildübertragung aus dem Inneren des Nebels auf dem Hauptbildschirm verfolgen konnten. Im Maschinenraum gab es nichts weiter zu sehen als die Statusanzeigen der verschiedenen Systeme auf Ravnas Konsole, und dort tat sich erst einmal nichts. Die Blutschwinge näherte sich Kell'rheinn mit gleichmäßiger Geschwindigkeit und flog dabei tiefer und tiefer in den Nebel ein.

    Ravna saß schon auf glühenden Kohlen, als sich auf ihrer Anzeige endlich doch etwas tat. Der Cipaerih hatte die Geschwindigkeit gedrosselt und jetzt gerade wurde die vordere Sensorenphalanx neu justiert. Die Brücke hatte etwas gesehen! Unmittelbar darauf heulte eine Sirene los, die Ravna gut kannte. Taktischer Alarm! Der Cipaerih änderte den Kurs und die Geschwindigkeit. Langsamer als zuvor flog die Blutschwinge weiter. Was war es nur, das der Leih sich genauer anschauen wollte?! Ravnas Finger schwebten über dem Knopf, der die Audioübertragung zur Brücke aktivieren würde. Eigentlich durfte sie das nicht einfach so, wenn sie nichts zu sagen hatte. Aber es fiel ihr mit jeder Ewa schwerer, sich zurückzuhalten...

    - TBC -

    [Ich schreibe gleich einen Vorschlag in den Begleit-Thread, was ich mir dabei vorgestellt habe. Da bis jetzt niemand mit einer Idee rausgerückt ist, bin ich halt die Erste *GG* Wenn jemand aber was anderes daraus machen will, tut euch keinen Zwang an!]
    Geändert von Ravna (23.08.2015 um 19:09 Uhr)

  5. #5
    Selak
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    *Im Nebel*

    Die Blutschwinge glitt mit einer tödlich anmutenden Eleganz immer tiefer in den Nebel. Das Schiff schien von dem unbekannten Phänomen verschluckt zu werden. Niemand an Bord wusste, was sich darin noch befand. Die Ausläufer des Nebels schimmerten in mehreren Farben und in der Mitte befand sich Etwas, was noch niemand von der Rhiannsu zu Gesicht bekommen hatte.

    *=/\= ChR Blutschwinge, Brücke =/\=*

    Arrain Selak tr'Tomlak blickte ab und zu auf den Hauptschirm um den Anblick des Nebels mitverfolgen zu können. Jedoch kam er nicht dazu diesen Anblick zu genießen, weil er sich noch auf die Sensoren konzentrieren musste. Irgendwie sponn sich in seinem Hinterkopf etwas zusammen und eine gwisse Spannung kam auf. Er traute dem Nebel überhaupt nicht und rechnete mit etwas unerwarteten. Doch die Sensoren zeigten nichts dergleichen an. Zumindest bis jetzt

    "Rekkhai" meldete sich tr'Tomlak plötzlich beim Leih und fuhr fort: "Die Sensoren registrieren mehrere kleine Objekte backbord. Es sind 6 Stück."

  6. #6
    Selak
    Pinhere (Gast)

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    * im Nebel*

    Die sechs Objekte bewegten sich im Nebel so nahe an der Blutschwinge heran, dass man annehmen konnte, dass ein Angriff gleich bevorsteht. Diese Objekte sirrten schwarmähnlich an der Backbordseite und schossen an der Blutschwinge vorbei. Dann entfernten sie sich immer mehr von dem Schiff.

    *=/\= ChR Blutschwinge, Brücke =/\=*

    "Die Objekte entfernen sich. " meldete tr'Tomlak und ging somit davon aus, dass ihre Tarnung perfekt funktionierte. Erwartungsvoll wartete er auf die Reaktion des Leih.

    Taev saß würdevoll in seinem Kommandosessel und grübelte. 'Ist das eine List? Bei den Elementen, was ist hier los?' Kaum hatte er den Gedanken zuende gechte vernahmen eine Ohren eine erneute Meldung von Arrain tr'Tomlak: "Sie kehren zurück."

    * im Nebel*

    Jagd Wut Suche Irgendwo Etwas hatte die Mave berührt Wo Hier Dort Überall Großes Zerstören Nein Vorher Suchen Untersuchen Verzweiflung rastlos suchen finden jagen

    Die Objekte, jedes ca. 5 lang und 2 m hoch kamen wieder dem Standort von der Blutschwinge näher. Ihre Bewegung glich dem eines Jagdrudels und es schien so als würden sie etwas untersuchen. Ihre Oberfläche war glatt und tiefschwarz wie das All. Kein Fesnter oder eine ähnliche Öffnung war auszumachen. Sie sahen wie schwarzgeschliefene stromlinienförmige Steine aus. Doch ab und zu schimmerte kurz ein dünnes lilafarbenes Netz - ähnlich das eine Kapillarsystems auf der Oberfläche auf. Konnte man da schon von einer Haut oder gar von Lebensformen sprechen? Die Objekte - auch als Mives bezeichnet unterstanden der wesentlich größeren Mave. Die Mave befand sich tiefer im Nebel und wie eine Spinne hatte sie in "ihrem" Nebel eine Bewegung gespürt. Niemand weiß wie dies funktionierte. Sogar wie sie mit ihren Mives kommunizierte war vollkommen unklar. Ihre Sprache bzw. ihre Syntax war einfach gestrickt und so hatte sie 6 Objekte losgeschickt. Die restlichen waren im Nebel bei ihr versteckt. Die Mives spürten nun die Blutschwinge ebenfalls und doch war nichts zu sehen. Sie summten wütender und ihre Flugbewegungen wurden abgehackter. Sie konnten den Suchradius vergrößern und doch blieben sie dichter als Rotte zusammen. Ihre Waffen waren nicht sichtbar und man konnte nichts an diesen Objekten erkennen, wie sie auf eine Konfrontation reagieren würden.

    Suche Wut Ziel finden wo ist es Mave hat Gespür Wir sehen nichts Wo ist es Muss hier sein.

  7. #7
    Fvillha

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    =/\= ChR Blutschwinge, Brücke =/\=

    Die Objekte schwärmten einem Jagdrudel ähnlich um die Blutschwinge. Obwohl die Blutschwinge sich in Interphasentarnung befand, kreuzten die Objekte nicht ihren Kurs sondern schossen förmlich ausserhalb des Schiffes an Backbord vorbei, beinahe so, als ob sie die Anwesenheit und Konturen erahnten.

    "Die Objekte entfernen sich." meldete tr'Tomlak und noch während Taev die Situation analysierte meldete sich erneut der OPS Offizier "Sie kehren zurück."

    Während der OPS Offizier auf eine Antwort des Leihs wartete, ergriff sein Vorgänger und nun taktischer Offizier tr'Rehu das Wort. "Rekkhai, die Zielerfassungsscanner haben Schwierigkeiten, die Objekte dauerhaft zu erfassen. Unsere Sensoren können die Objekte zudem nicht durchdringen und orten keine Bewaffnung, ebenso wenig einen Antrieb." Die Unzufriedenheit über die Situation und die Resultate liessen sich der Stimme des Offiziers nur zu gut entnehmen. "Lediglich die Grösse der Objekte, sie sind Rhi Meter lang und Kre Meter breit, lässt sich bestimmen." fügte er mit sarkastischem Unterton hinzu.

    Erneut schossen die Objekte an der Blutschwinge vorbei, diesmal näher.

    "Daisemi'Maenek an Brücke" meldete sich die Krankenstation.
    "Wir sind gerade etwas beschäftigt Doktor" antwortete der Leih unverblümt "Was wollen Sie?"
    "Die rutianischen Sklaven scheinen auf etwas in der Umgebung der Blutschwinge zu reagieren. Seit sie ins Koma gefallen waren, zeigen sie gerade die ersten, wenn auch schlechten, Veränderungen." antwortete die Daisemi'Maenek knapp. "Haben wir uns einem Planeten genähert oder hat uns nochmals eine Welle getroffen?"
    "Unbekannte Objekte haben sich der Blutschwinge genähert, wir haben jedoch noch keine weiteren Informationen. Sie sprachen von einer Veränderung des Zustandes der Sklaven?".
    "Ie. Die Hirnaktivitäten sind rasant angestiegen und erreichen bald kritisches Niveau. Keine der verabreichten Medikamente zeigen Wirkung und ich fürchte, dass wir die Sklaven verlieren werden." Die Besorgnis der Ärztin war unüberhörbar,
    "Khnai'ru rhissiuy, halten Sie uns auf dem Laufenden." antworte der Leih und beendete die Verbindung.

    Taev schob sich in seinem Sessel zurecht und verfolgte die Objekte am Hauptschirm, die nun den Kurs geändert hatten und auf die Blutschwinge zuhielten. Noch bevor tr'Tomlak etwas sagen konnte, tauchten die Objekte auf der Brücke auf, hielten suchend inne und kreisten langsam um sich selbst. Konnten sie sie trotz Interphasentarnung sehen? Die stromlinienförmigen, schwarzglänzenden Objekte schienen keinerlei Öffnung zu haben. Waren sie gebaut worden oder eine Lebensform?
    "Da, haben sie das gesehen?" rief der OPS Offizier, nachdem ein dünnes lilafarbenes Netz, ähnlich das eine Kapillarsystems, auf der Oberfläche auftauchte. Versuchten sie zu kommunizieren oder war es der Puls eines Lebewesens? Die Objekte hatten nicht auf den erstaunten Ruf von tr'Tomlak reagiert. Doch etwas schienen die Objekte gefunden zu haben, denn sie begannen, sich auf der Stelle befindend immer schneller zu drehen.

    Spüren Suche gefunden, Muss hier sein.

    "Cipaerih, bringen sie uns weg!" befahl der Leih geistesgegenwärtig.


    -tbc-

  8. #8
    Hfai Avatar von Khazara

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    (BRÜCKE)


    Als der Commander Khazara beim Cipaerih auf der Brücke ablieferte, fing sie sofort an, neugierig überall auf dem Steuerpult herumzuschauen und textete den armen Cipaerih sogleich zu, wozu wohl diese und jene Schalter und Tasten da wären. Da sie sich noch leidlich an solch ein ähnliches Schaltpult aus ihrer Flugausbildung erinnerte (die Lheina-Jäger waren dann doch etwas anders gebaut), dauerte das Störgeräusch aus der Steuer-Ecke nicht allzu lang, bis Khazara sich am Pult auskannte.
    Plötzlich kam ein Befehl vom Commander in ihre Richtung und sie konnte live erleben, wie ihr Kollege losflog und den Befehl für die Phasen-Tarnung eintippte. Das gefiel ihr schon viel besser, die Kontrolle über solch ein irres Ding wie diese Phasen-Tarnvorrichtung zu haben, anstatt in einem fliegenden Sarg mit so einem Gerät zu stecken, das tat was ihm gefiel.


    Als sie in den Nebel flogen, konnte Khazara sich nicht zurückhalten: „Genauso sah er aus, das ist der Nebel!“ Sie rechnete damit, dass gleich die Sensoren und alles mögliche andere ausfielen, so wie auf Ehrie Liun, aber komischerweise blieb das aus. Im Gegenteil, jemand anderes bemerkte 6 Objekte im Nebel.
    „Was sind das denn für Käfer?“ fragte sie (mehr sich selbst). Der Commander etwas lakonisch: „Ich dachte , Sie würden sich hier auskennen und uns etwas dazu verraten können.“
    Khazara: „Nein, leider gar nicht. Tut mir leid“


    Dann drangen die „Käfer“ in die „gephaste“ Brücke der Blutschwinge ein und verhielten sich irgendwie bedrohlich... sofort befahl der Commander zu ihrer Station, schnell hier weg zu kommen.
    Der Kollege wollte schon etwas eintippen, als Khazara ihm hektisch Koordinaten sagte: „Schnell nach Ehrie Liun“ und selbst beherzt in die Tasten fingerte, warten wollte sie bestimmt nicht, bis der rotierende Käfer vielleicht explodierte oder sonstwas schlimmes tat. Entrüstet schnaufte der Cipaerih, so eine Frechheit war ihm ja noch nie untergekommen. Diese Fremde hatte wohl gar keinen Respekt.
    „...dort können wir Hilfe holen.“ setzte sie noch entschuldigend hinzu. Das Schiff setzte sich blitzartig mit einem Ruck in Bewegung und beschleunigte schnell, noch bevor der „Käfer“ sein seltsames Werk vollenden konnte. Alle an Bord mussten zusehen, durch den Ruck nicht umzufallen. Der Commander: „Dies ist ein Warbird, kein Jäger!“
    Der Cipaerih fauchte entrüstet: „Finger weg von meiner Station.“ Khazara zuckte erst zurück, entschied sich dann aber doch am Pult zu bleiben: Einmal an diesem schrecklichen Tag die Kontrolle zu verlieren und dabei beinahe zu sterben war genug, nicht noch einmal... „Vertrauen Sie mir, ich kenne mich hier aus! Wir müssten sofort da sein...“
    Ja, sie waren sofort da, … in einem Trümmerfeld aus Gestein und Metall. Dazwischen taumelte im All viel Kleinkram. Als die Blutschwinge näherkam wurden aus dem Kleinkram für Khazara unheimlich vertraute Objekte, eines davon flog durch die „gephaste“ Brücke.
    „äh...ah! Das ist mein Vorgesetzter!“ stammelte Khazara und zeigte auf etwas, das aussah wie ein halber Romulaner, ab den Rippen abwärts nichts mehr ausser Eingeweideresten.
    Mit ihm zusammen lieferten noch andere organische Überreste ein gruseliges Spektakel vor Ort.
    Khazara wurde käseweiß und fing an, mit dem Brechreiz zu kämpfen.

  9. #9
    Hfai Avatar von Ravna


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    =/\= ChR Blutschwinge, Brücke =/\=

    Ravna war auf die Brücke zitiert worden, kurz nachdem die Blutschwinge Ehrie Liun erreichte. Dort bot sich ihr ein überraschendes Bild. Khazara t’Mhiessan saß nicht mehr auf dem Copiloten-Sitz, sondern an der Hauptnavigation, während der sichtlich angesäuerte Cipaerih hinter ihr stand und jede Regung von ihr mit Argusaugen beobachtete. T’Mhiessan wirkte extrem konzentriert und würdigte die eintretende Ravna keines Blickes. Ravna wusste ja nicht, dass die Neue auf dem Pilotensitz gerade die Hälfte ihrer Energien darauf verwenden musste, nicht quer über die Konsole zu kotzen.

    Von den Verfolgern war nichts mehr zu sehen. Um Ehrie Liun hatte der Nebel sich bereits wieder gelichtet. Über den Hauptbildschirm trieben Trümmer, Leichen und Leichenteile. Es war ein Bild des Grauens. Die Blutschwinge umkreiste das, was einmal der Planet Ehrie Liun gewesen war, in einem mittleren Orbit. Die OPS versuchte, sich ein Bild von den Zerstörungen zu machen und daraus vielleicht Hinweise auf Methode und Absicht der Angreifer zu gewinnen.

    „Erei’Arrain t’Shann, die fremden Schiffe wussten offenbar ziemlich genau, wo sie uns aufspüren konnten. Wie konnte das trotz der Interphasentarnvorrichtung geschehen?“ verlangte der Leih von Ravna eine Erklärung.

    „Wir befanden uns in einem Nebel“, versuchte Ravna sich an einer Deutung. „Das ist ja nichts anderes als eine Ansammlung von verstreuten, kleinsten Materiepartikeln. Immer wenn wir mit der Interphasentarnung Materie in anderen Phasen durchqueren, bleibt dabei eine Spur von Chronitonpartikeln zurück. Je dichter die Materie ist, desto deutlicher wird unsere Spur. Als die Blutschwinge Feindkontakt bekam, befand sie sich ja schon tief im Nebel. Und je weiter wir in ihn vordringen, desto besser können sie uns vermutlich orten.“

    Der Leih nickte nachdenklich. Von seinem Schweigen fühlte sich Ravna zum Weitersprechen ermutigt.

    „Wenn Sie gestatten, Leih. Ich bin mir nicht sicher, ob wir sie wirklich abgehängt haben“, fuhr sie fort. „Ich glaube, sie haben ganz einfach das Interesse an uns verloren, als wir eine Richtung eingeschlagen haben, wo ihr zerstörerisches Werk schon vollendet ist. Hier sind sie fertig, nach Ehrie Liun kehren sie nicht mehr zurück. Sie sehen ja selbst, der Nebel hat sich schon beinahe wieder aufgelöst. Wenn wir sie finden wollen, müssen wir dorthin, wo der Nebel am dichtesten ist.“

    „Und wo sie uns am deutlichsten sehen“, führte der Leih Ravnas Überlegungen grimmig fort.

    „Immerhin wissen wir schon, dass sie sich von Chronitonpartikeln zum Handeln provozieren lassen. Das kann unsere Grundlage für ein Ablenkungsmanöver bilden“, schlug Ravna vor.

    Wieder nickte der Leih, noch nachdenklicher als zuvor. Ein Ablenkungsmanöver war ja schön und gut, aber solange er nicht wusste, auf was für einen Gegner er sich überhaupt einließ, wollte er ungern sein Schiff in das Herz des Nebels steuern. Wie aber kam er an weitere Informationen über den Feind?!


    - TBC -

  10. #10
    Fvillha Avatar von Ezri



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    +/\+ Krankenstation +/\+

    Der Zustand der Rutianer hatte sich nach dem Verlassen der Normalphase und dem Eintritt in den Nebel massiv verschlechtert. Waren sie zuvor "nur" in einer sehr tiefen Bewußtlosigkeit gefallen, zeigten ihre Hirnwellen nun kaum mehr messbare Aktivitäten an. Wir erhielten zur Zeit nur Körper am Leben, ohne zu wissen ob wir sie jemals wieder beleben konnten oder ob wir irgendwann die Lebenserhaltungssysteme abschalten würden und ihre Leichen dem All übergeben würden.
    Ich machte Meldung an die Brücke.

    --- Irgendwann später ----

    Das Schiff hatte den Nebel verlassen und ist wieder in die Normalphase zurückgekehrt und eigenartigerweise nahm die Hirnatkivität der Ruitianer wieder zu. Ein Umstand, den ich ebenfalls umgehend der Brücke meldete...

    - tbc -

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